Rum-Degustation bei Orator am 17. Februar (Pfungen)
GV und Rum-Degu im Porto Sofie am 23. März (Gottlieben)
Rum-Degu chez Mirco am 19. April (St. Gallen)
Gin & Rum Festival am 24.-25. Mai (Luzern)
Black Tot BBQ chez Allemans am 31. Juli (Herisau)
German Rum Festival am 31. August -
01. September (Berlin)
Whisky Live am 28.-30. September (Paris)
RCS-Raritätentasting chez Labat am 2. November (Zürich)
Rum-Degu chez Sveninho am 23. November (Kreuzlingen)
Nachdem wir 2019 das Vergnügen hatten die Brennerei Orator in Pfungen erstmalig zu besuchen, wurde die Rum Lounge erneut von Christian und Eva eingeladen, um deren Rums (mittlerweile etwas länger im Fass gereift) zu probieren. Ziel des Anlasses war es gemeinsam die besten Tropfen zu identifizieren, die demnächst abgefüllt werden sollen/können. Da die meisten diesjährigen Teilnehmer zum ersten Mal bei Orator waren, führte Christian sie erneut durch den Herstellungsprozess und teilte mit den Anwesenden die eine oder andere spannende Information. Besonders interessant war hierbei der Hinweis, dass es Orator gelungen ist mittels einer ausgeklügelten Kühlung der Gärtanks den Gärprozess der Maische aus paraguayscher Bio-Melasse auf bis zu 11 Wochen auszuweiten. Das Ergebnis ist ein hocharomatischer weisser Rum (zu 80% vol.), der praktisch keine schädlichen Brenn-Beiprodukte enthält, die bspw. karibische Rums bei Sammlern so beliebt machen. Gemeinsam gingen wir in das Fasslager von Orator, um die Proben für die Degustation zu entnehmen:
Ohne an dieser Stelle auf die Details einzugehen, darf zusammengefasst festgehalten werden, dass die absoluten Favoriten aller Anwesenden Fass 17 und Fass 9 waren. Fass 4 und Fass 1 hatten auch ihre „Anhänger“. Christian hat sich freundlicherweise bereit erklärt im Nachgang zur Degustation einige Flaschen der präferierten Fässer speziell für uns abzufüllen (Fass 17 ist bereits jetzt schon erhältlich).
Im Nachgang durften wir dann noch einige spezielle Obstbrände von Christian verköstigen (und haben auch hier noch das eine oder andere Fläschchen erworben). Zu späterer Abendstunde haben wir uns dann glücklich wieder auf den Heimweg gemacht. Wie Ralf es so schön im Nachgang zusammengefasst hat: „Ich werde die Destillerie sicher wieder besuchen und empfehle sie gern weiter. Gestern konnte ich einige Proben aus dem Fass 17, 4, 2 und das Rohdestillat (80%) bestellen und freue mich schon auf das Urteil weiterer Aficionados.“ In diesem Sinne liebe Eva und Christian … herzlichen Dank und auf ein baldiges Wiedersehen! (SW)
Etwas später als im Vorjahr fand die Generalversammlung im Porto Sofie (Gottlieben) erst Ende März statt. Umso schöner war der Umstand, dass die Mehrheit alle Mitglieder am Event anwesend waren.
Nach einer anregenden Diskussion über die Pläne im Jubiläums-Jahr (ja, wir sind darauf Stolz mit unseren jungen 10 Vereinsjahren einer der ältesten Rum-Vereine Europas zu sein), ging es recht schnell zu der Rum-Degustation über. Das Line-Up konnte sich mit einigen Perlen und Neuheiten wieder einmal sehen lassen, wobei der Favorit der WLP 2023 auch in der Runde erneut der ungeschlagene Favorit war: Cambridge Long Pond 2005 18yo mit 60% vol. Aber auch der weisse 80% vol. von Orator begeisterte die Anwesenden (erneut - siehe Event bei Orator am 17. Februar), da durch die extrem lange Fermentierungsdauer von 11 Wochen ein äusserst aromatischer und trotz des hohen Alkoholgehalts erstaunlich "runder" Rum entstanden ist.
Der Nachmittag zog sich dann in die Länge und die anwesenden Mitglieder zauberten weitere Flaschen und Samples aus ihren Rucksäcken, so dass wir genüsslich mit den neuen Mitgliedern anstossen und weiter fachsimpeln konnten. Es war ein gelungener Nachmittag (bzw. anschliessend Abend für den "harten Kern") und wir bedanken und an dieser Stelle für die herzliche Gastfreundschaft des Teams vom Porto Sofie! Wir kommen gerne wieder! (SW)
Auch dieses Jahr lud Mirco erneut zu sich zu einem Rum-Tasting der Sonderklasse ein. Die früher eingetroffenen Gäste starteten sozusagen ein Warm-Up bestehend aus verschiedenen Samples (z.B. Rhum agricole, Melasserum, Armagnac usw.). Als dann die restliche Truppe eingetroffen ist (mit Ausnahme von Greg der versehentlich in den falschen Zug nach Kreuzlingen eingestiegen ist *grins*) startete das "offizielle" Programm bestehend aus einem eindrücklichen Line-Up. Allesamt sehr spannende und leckere Rums, jedoch zwei sind besonders im Gedächtnis geblieben: eine Abfüllung von Clément, die exklusiv für die Schweiz (Charles Hofer) abgefüllt wurde sowie ein Long Pond von Rum Sponge. Die erste Abfüllung überraschte durch ihre stark ausgeprägten Schokoladen- und Nougataromen, die für Rhums von Clément völlig untypisch sind. Auch der Long Pond hatte Aromen, die in eine ähnliche Richtung gingen: Haselnuss, etwas Karamell uvm.
Mit einigen leckeren Pizzas gestärkt, ging es dann weiter mit Samples und weiteren Flaschen Rum (wie der abgebildete Fiji-Rum). Allmählich lichteten sich dann die Reihen und der harte Kern machte sich dann auf den Weg um den letzten Zug zu erwischen. Es war wie immer ein gelungener Nachmittag bzw. Abend mit vielen netten Gesprächen und Rum-bezogener Fachsimpelei. Dem Gastgeber ein ganz grosses HERZLICHES DANKESCHÖN! (SW)
Der Rum Club Switzerland (RCS) wollte sich bei den Mitgliedern der Rum Lounge für die Einladung des vergangenen Dezembers (Cave Guldive Degu) revanchieren und lud uns zu der von Ihnen mit Labat organisierten Raritäten-Degustation ein. Der Einladung konnten zwar nur zwei Rum Lounge-Mitglieder Folge leisten, es war trotzdem ein schöner Anlass, um sich mit den RCS-Members wieder einmal "stilgerecht" zu verbrüdern. Pascal Kählin stellte für den Anlass aus seiner Privatsammlung 5 Rum-Raritäten sowie die Degustationsräumlichkeiten im Labat zur Verfügung. Den Start machte zuerst ein meisterlich gemixter Cocktail (mit Rum als Hauptzutat, versteht sich).
Jede Rarität für sich war ein Genuss, wobei unseres Erachtens insbesondere der 1983er Albion (trotz reduzierter Trinkstärke und der 35jährige Old Jamaique hervorstachen. Nach dem "offiziellen" Abschluss der Degustation ging es mit verschiedenen Rumflaschen und Samples weiter, wobei sich die Erinnerung an das was man zuletzt getrunken hatte zu fortschreitender Stunde immer stärker verflüchtigte. Zu später Stunde torkelten wir dann in Richtung Hauptbahnhof um noch den letzten Zug nach Hause zu erwischen. Es war wieder einmal ein grossartiger Event ... herzlichen Dank an Pascal und den RCS! (SW)
Das Ende des Jahres verlief doch etwas hektischer als erwartet, so dass das ursprünglich geplante zehnjährige Jubiläumsevent der Rum Lounge auf 2025 verschoben werden musste. Trotzdem sollte das Jahr mit einem kleinen Event gebührend verabschiedet werden. Zu diesem Anlass trafen wir uns zu viert (Allemann-Brüder, Jakob und meine Wenigkeit) in Kreuzlingen, um das Vereinsjahr mit einigen schönen Rums ausklingen zu lassen. Das feierliche Line-Up konnte sich aufgrund einiger grosszügiger "Spenden" der Anwesenden sehen lassen.
Es waren allesamt wunderbare Abfüllungen, die einzeln zu überzeugen wissen. Überrascht hat uns dann doch noch ein Highlight: ein Grand Arôme Rhum von Clément aus dem Jahr 1819. Obschon ein grosser Teil des Destillats aufgrund der unglücklich ausgesuchten Tonflasche verdampft war, wusste der Rhum mit grosszügigen, fruchtigen Aromen an Nase und Gaumen zu überzeugen. Ein schöner Abschluss für ein ereignisreiches 2024. (SW)